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Tabelle zur Winterpause 2005/2006 Stand 18.12.2005 



Eifel-Kreisliga B1, 17.12.2005
SG Gönnersdorf - TUS Daun.........Spielausfall des Nachholspiels




 

Eifel-Kreisliga B1, 11.12.2005
SG Gönnersdorf - SV Birresborn 6:1 (3:1)
Tore: 1:0 (25.) Marco Godknecht, 2:0 (31.) Radec Reckausky, 2:1 (33.) Tobias Elsen, 3:1 (40.) Lars Leuwer, 4:1 (70.) Marek Selle, 5:1 (74.) Marco Godknecht, 6:1 (76.) Alexander Dick



Eifel-Kreisliga B1, 27.11.2005
MEHR WEISS ALS GRÜN: Frau Holle meinte es nicht gnädig mit den Fußballern der Region und schickte den ersten Schnee des Jahres in die Eifel. Ein Großteil der Spiele in den Kreisligen am Wochenende fiel den Witterungs-Bedingungen zum Opfer.



Trierischer Volksfreund vom 24.11.2005

KREISLIGA B I : Endlich die Seuche abgelegt

GÖNNERSDORF. Die SG Gönnersdorf/Oberkyll ist derzeit die Mannschaft der Stunde in der Kreisliga B I. Sieben Spiele in Folge blieb die Mannschaft ungeschlagen und erzielte in dieser Zeit 29 Treffer. Lohn ist der derzeitige dritte Tabellenplatz.
Von unserem Mitarbeiter
MATTHIAS BAYER



Jürgen Kotz ist mit der SG Gönnersdorf/Oberkyll wieder auf dem Weg nach oben. Doch es kommen noch schwere Spiele vor der Winterpause. Erst dann wird klar sein, wohin der Weg der SG führen wird.Foto: Matthias Bayer




 

"Das nächste Spiel ist immer das schwerste" hat mal ein berühmter Mann gesagt. Auf die SG Gönnersdorf trifft das derzeit mit Sicherheit zu. Drei Partien stehen vor der Winterpause noch an, alle drei besitzen den Charakter "vorentscheidend".

Dass die Spiele den Weg der Mannschaft nach oben oder unten aber überhaupt weisen können, war eine Siegesserie in den vergangenen Wochen nötig. Von den letzten sieben Partien wurden sechs gewonnen, nur ein Unentschieden gegen Kellerkind Ulmen trübt die Bilanz etwas. Doch die 29 Tore sprechen eine deutliche Sprache: Bei der SG Gönnersdorf geht es nach dem Abstieg aus der A-Klasse endlich wieder aufwärts.

Trainer Jürgen Kotz, seit vergangenem Dienstag 46 Jahre alt, weiß auch, warum: "Seit unsere vielen Langzeitverletzten wieder zurückkommen, läuft es immer besser." Eine unglaubliche Pechsträhne hatte Mannschaft und Verein seit der vergangenen Saison heimgesucht: "Gleich sechs Spieler unserer Top-Elf haben uns mindestens fünf Monate gefehlt. Das war auch der Hauptgrund für den Abstieg und den schwachen Saisonstart in der B-Klasse", erklärt der Coach.

Das Lazarett lichtet sich endlich.

Doch seit der 2:4-Niederlage gegen Klassen-Primus Udler II verkleinert sich das Lazarett immer mehr. "Uns fehlen derzeit noch drei Mann, die aber nach der Winterpause wieder einsatzfähig sind", sagt Kotz, der mittlerweile schon die dritte Amtszeit im Verein tätig ist.

Bis dahin stehen jedoch noch drei äußerst schwere Spiele an. An diesem Wochenende gastiert der TuS Daun in Gönnersdorf (Kotz: "Wenn wir verlieren, verlieren wir auch den Anschluss auf Platz zwei"), dann geht es nach Wallersheim ("Für mich die kompakteste Mannschaft der Liga") und zum Abschluss wartet der SV Birresborn ("Die waren schon immer ein Angstgegner").

Doch die Mannschaft des in Gerolstein lebenden Polizeibeamten scheint gerüstet für die kommenden, entscheidenden Wochen: "Wir haben eine sehr gute Struktur in der Mannschaft. Wir haben sowohl die erfahrenen Leitwölfe als auch junge, hungrige Spieler in unseren Reihen", weiß Kotz um die Stärken seiner Elf. Das Grundgerüst besteht aus Alexander Deisen, Ralf Heinzen, Marco Godknecht und Libero Enzo, die allesamt über eine Menge Erfahrung verfügen. "Darum herum haben wir eine Mannschaft gebaut, die sehr viel Potenzial birgt." Besonders die beiden erst 18-jährigen Alexander Dick und Thomas Hillesheim haben sich in ihrem ersten Jahr in der Senioren-Mannschaft sehr gut eingefunden.

Dazu kommt mit Marek Selle ein torgefährlicher Stürmer. "Er hat in dieser Spielzeit endgültig den Durchbruch geschafft und schon 17 Tore für uns erzielt", sagt der zweifache Familienvater Kotz.

Viele Torschützen verwirren die Gegner

Und obwohl Selle die interne Torjägerliste deutlich anführt, erklärt der Coach: "Eine unserer großen Stärken ist die Ausgeglichenheit. Neben Marek sind bei uns fast alle Spieler für Tore gut. Dadurch sind wir für den Gegner schwer ausrechenbar." Außerdem lobt Kotz, der schon mit 24 Jahren seinen ersten Job als Spielertrainer hatte, die Defensive.

Für die Partie gegen Daun wünscht sich Jürgen Kotz natürlich ein ähnliches Ergebnis wie im Hinspiel: "Wir haben zwar 4:0 gewonnen. Doch das Ergebnis ist damals viel zu hoch ausgefallen. Wir haben sehr viel Respekt vor dem Gegner." Dennoch hält Kotz einen Sieg für möglich. "Dann wären wir ein heißer Kandidat auf Rang zwei. Ansonsten würden wir den Anschluss verlieren."

Kotz selbst kann in diesem wichtigen Spiel nicht selbst am Spielfeldrand stehen und Anweisungen geben. "Meine Tochter hat ihre Firmung. Und da kann ich nicht wegen des Spiels absagen", sagt der Fußball-Fanatiker, der schon des Öfteren im Zwiestreit zwischen Fußball und Familie stand. "Natürlich bin ich durch den Fußball viel unterwegs und kann die Zeit nicht mit meiner Familie verbringen. Manchmal muss ich mich da einfach mit meiner Frau arrangieren", grinst Kotz, für den die Winterpause derzeit ziemlich ungelegen kommt. "Wir haben gerade einen so guten Lauf. Eigentlich schade, wenn diese Serie unterbrochen werden würde. Doch wir müssen uns zunächt auf die anstehenden Spiele konzentrieren." Nur wenn die Elf diese unbeschadet übersteht, kann 2006 der Blick nach oben gehen.



Eifel-Kreisliga B1, 20.11.2005
Nohn - SG Gönnersdorf 2:6 (2:2)
Tore: 1:0 (2.) Christoph Schröder, 2:0 (10.) Jürgen Meurer, 2:1 (25.) Marek Selle, 2:2 (38.) Marek Selle, 2:3 (55.) Lars Leuwer, 2:4 (65.) Alexander Dick, 2:5 (75.) Marco Godknecht, 2:6 (82.) Marek Selle



Eifel-Kreisliga B1, 13.11.2005

BITBURG. (red) Nicht ganz alltäglich ging es gestern in Birresborn zu: Nach einer schweren Verletzung des Torwarts ging der 51-jährige Platzwart Theo Berg ins Spiel gegen Daun. Vielleicht war dies auch der Auslöser, der die Birresborner motivierte, um nach dem 1:3 noch einmal zu kämpfen und auf 3:4 heranzukommen.

Die SG Udler II zeigte sich ebenfalls wieder einmal spielstark und gewann 4:1 gegen die SG Gerolstein. Damit trennen die SGU II weiterhin zehn Punkte vom Rest der Tabelle. Gleich dahinter liefern sich Watzerath und Daun ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

SG Gönnersdorf - SG Auw/Ormont/Hallschlag II 3:1 (1:0)
Tore: 1:0 (35.) Marco Godknecht, 2:0 (51.) Waldemar Ermich, 3:0 (82.) Lars Leuwer, 3:1 (87.) Manfred Wirtz



Eifel-Kreisliga B1, 06.11.2005

BITBURG. (red) Überraschend hohes Ergebnis – die SG Gönnersdorf erzielte gegen die SG Gerolstein einen 6:2-Erfolg, und dass obwohl die Mannschaften bisher nur ein Zähler trennte.

SG Gönnersdorf - SG Gerolstein/Gees/Pelm 6:2 (1:0)
Tore: 1:0 (30.) Marek Selle, 2:0 (55.) Alex Deisen, 2:1 (60.) Oliver Krost, 2:2 (63.) Johann Schmitt, 3:2 (83.) Marek Selle, 4:2 (85.) Alex Deisen, 5:2 (89., Foulelfmeter) Marek Selle, 6:2 (90.) Nico Swaart

Besondere Vorkommnisse: rote Karten gegen Marco Godknecht von der SG Gönnersdorf in der 5. Minute sowie gegen Andreas Oehms von der SG Gerolstein in der 89. Minute, gelb-rote Karte gegen Reusch von der SG Gerolstein in der 65. Minute.



Eifel-Kreisliga B1, 30.10.2005
Ulmen - SG Gönnersdorf 3:3

Besonderes Vorkommnis: keine weiteren Angaben möglich.



Eifel-Kreisliga B1, 23.10.2005
Gönnersdorf - Brück-Dreis 4:0 (1:0)
Tore: 1:0 (30.) Lars Leuwer, 2:0 (55.) Alex Deisen, 3:0 (63.) Marek Selle, 4:0 (72.) Lars Leuwer
Besondere Vorkommnisse: Platzverweis eines Spielers von Brück-Dreis (63.); Gönnersdorf verschießt Handelfmeter (84.)



Eifel-Kreisliga B1, 16.10.2005
Mehlental - SG Gönnersdorf 2:4 (0:0)
Tore: 0:1 (50.) Marek Selle, 0:2 (60.) Marek Selle, 0:3 (70.) Marek Selle, 1:3 (73., Foulelfmeter) Albert Hoffmann, 2:3 (78., Foulelfmeter) Albert Hoffmann, 2:4 (85.) Nico Swart



Eifel-Kreisliga B1, 08.10.2005
SG Gönnersdorf/Oberkyll - DJK Watzerath 3:1 (2:0)
Tore: 1:0 (30., Handelfmeter) Marco Schmieding, 2:0 (40.) Marek Selle, 2:1 (75., Foulelfmeter) Ciganovic, 3:1 (82.) Aslan Ermann
Besonderes Vorkommnis: rote Katre gegen einen Spieler der DJK Watzerath in der 60. Minute.



Eifel-Kreisliga B1, 02.10.2005

BITBURG. (red) Diesen Sonntag hat es die SG Udler II geschafft, sich gegen den SV Nohn durchzusetzen: Sie überzeugte mit einen 4:2-Erfolg gegen die SG Gönnersdorf, während der SV Nohn 1:4 gegen die SG Gerolstein verlor. Die SG hat sich damit dem SV Nohn gegenüber einen Drei-Punkte-Vorsprung erspielt.

SG Udler II - SG Gönnersdorf/Oberkyll 4:2 (1:1)
Tore: 0:1 (20.) Horper, 1:1 (40.) Janshen, 2:1 (55.) Bolf, 3:1 (59.) Gurski, 4:1 (72.) Bauer, 4:2 (89.) Aslom



Trierischer Volksfreund vom 26.09.2005

SPIEL DES TAGES: Geduld gefordert

STADTKYLL.
Knappe Niederlage für die SG Gönnersdorf. In einer kampfbetonten Partie unterlag die Elf von Jürgen Kotz mit 0:1. Einziger Torschütze der Partie war Martin van Kann in der 47. Minute.
Von unserem Mitarbeiter DIRK HAUBRICHS



Langes Bein: Stefan Metten (Stadtkyll, links) und Alexander Dick (Gönnersdorf) im Zweikampf. Foto: Helmut Gassen




 

Jürgen Kotz probierte erst gar nicht, zuversichtlich zu wirken. Entgegen der sonst bei Trainern üblichen Neigung zum Zweckoptimismus hatte der Gönnersdorfer Trainer vor der Partie in Stadtkyll nur wenig Erbauliches zu berichten. So musste er in den vergangenen Wochen auf eine Reihe seiner Stammkräfte wegen teils langwieriger Verletzungen verzichten. Am Sonntag reihte sich mit Alexander Deisen kurzfristig ein weiterer Führungsspieler in die Verletztenliste ein. Beim Aufwärmen hatte er sich eine Zerrung zugezogen und stand nicht zur Verfügung. Entsprechend zurückhaltend fiel denn auch die Prognose von Kotz für das Derby aus: "Angesichts unserer Ausfälle wäre ein Punkt schon ein großer Erfolg. Wir müssen die Zweikämpfe annehmen, sonst kriegen wir auf die Mütze." Seine Mannschaft war nicht zuletzt durch Stadtkylls 7:2-Sieg gegen Hillesheim am Freitagabend vorgewarnt und stemmte sich engagiert gegen eine Pleite. Dies gelang auch außer in der dritten Minute ganz gut. Da hatten sie nach einem Einwurf die Ordnung verloren und Martin van Kann zum Gegentreffer eingeladen. Doch nachdem dieser die Offerte nicht angenommen hatte, bekamen die Gäste die gegnerischen Offensivbemühungen zunächst besser unter Kontrolle. Bis zur Pause gewährten sie der Spielvereinigung kaum mehr nennenswerte Möglichkeiten. Allerdings waren die eigenen Angriffsversuche ebenfalls nicht von Erfolg gekrönt. Nur selten kamen die Gönnersdorfer in Tornähe. Die beste der spärlich gesäten Chancen hatte Marek Selle in der 26. Minute nach einem Schnitzer in Stadtkylls Defensive, die der Stürmer aber gleichfalls nicht verwertete.

Nach der eher schwachen ersten Hälfte verließen eine Handvoll Zuschauer die so genannte Stadtkyll-Arena und verpassten so den einzigen Treffer der Partie. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff erzielte van Kann das 1:0. Die Gönnersdorfer Anhänger hatten seinen Passgeber Rudi Barz zuvor im Abseits gesehen, doch Schiedsrichter Walter Weinand entschied auf Tor. Jürgen Kotz hatte vor dem Anpfiff bereits angekündigt, dass sein Team "in der momentanen Besetzung kaum in der Lage ist, einen Rückstand aufzuholen." Und tatsächlich gab seine Mannschaft im zweiten Durchgang kaum Anlass, an eine Wende zu glauben. Nachdem die Gönnersdorfer dann auch noch die komplette Innenverteidigung austauschen mussten, ergaben sich stattdessen noch eine Vielzahl guter Gelegenheit für die Stadtkyller, die diese aber teils fahrlässig vergaben. Deren Trainer wollte über die ausgelassenen Möglichkeiten kein Wort verlieren: "Wir haben 1:0 gewonnen. Das reicht und weitere Äußerungen machen wenig Sinn." Auch Jürgen Kotz konnte nur das wiederholen, was er schon vor dem Spiel gesagt hatte: "Wir müssen Geduld haben. Es gilt jetzt, den Abstand ans Mittelfeld nicht zu verlieren. Wenn wir wieder normal besetzt sind sieht die Welt ganz anders aus."

SpVgg. Stadtkyll: Schuch – Krumpen, Weidig, Altenweg – Metten, Heck (64. Heinen), van Kann, Königs (68. Schneider), Fischer – Barz, Winkels (91. Meyer)

SG Gönnersdorf: Schmieding – Ermisch (78. Zimmer), Heinzen (80. Hillesheim), Rehbein – Hillesheim, Helfen, Dick, Dogryul (12. Haar), Godknecht– Aslan, Selle

Tor: 1:0 van Kann (47.)

SR: Weinand (Mürlenbach) Z: 110



Eifel-Kreisliga B1, 25.09.2005
Stadtkyll - SG Gönnersdorf/Oberkyll1:0 (0:0)
Tor: 1:0 (47.) Martin van Kann



Eifel-Kreisliga B1, 23.09.2005
SG Gönnersdorf - SV Nohn 1:2 (1:0)

Tore: 1:0 (30.) Marek Selle, 1:1 (50.) Markus Radermacher, 1:2 (70.) Jörg Ewinger



Eifel-Kreisliga B1, 18.09.2005
SG Gönnersdorf - SG Hillesheim/Walsdorf/B II 0:0



Eifel-Kreisliga B1, 11.09.2005
Birresborn - SG Gönnersdorf/Oberkyll 2:2 (1:1)

Tore: 0:1 (12.) Alexander Deisen, 1:1 (44.) Tobias Elsen, 2:1 (56.) Sascha Berg, 2:2 (79., Handelfmeter) Alexander Deisen



Eifel-Kreisliga B1, 04.09.2005
SG Gönnersdorf - SG Wallersheim 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 (10.) Radec Reschkowski, 2:0 (70., Foulelfmeter) Alexander Deisen, 2:1 (89., Foulelfmeter) Andreas Elsen



Eifel-Kreisliga B1, 28.08.2005
TuS Daun - Gönnersdorf 0:4
Besondere Vorkommnisse: keine weiteren Informationen zum Spielverlauf möglich.



Eifel-Kreisliga B1, 21.08.2005
SG Gönnersdorf - Nohn
Besondere Vorkommnisse: Das Spiel konnte nicht stattfinden, da der Schiedsrichter nicht erschien und wird daher am 14. September um 19:30 nachgeholt.



Eifel-Kreisliga B1, 14.08.2005
SG Auw - Gönnersdorf/O 4:2 (2:0)
Tore: 1:0 (28.) Eric Rau, 2:0 (44.) Sebastian Klinkhammer, 2:1 (52.) Alex Deisen, 2:2 (57.) Marek Selle, 3:2 (89., Eigentor), 4:2 (90.) Jochen Tautges



Abschlußtabelle der SG Eifel-Kreisliga A 2004/2005 



Trierischer Volksfreund vom 12.05.2005

KREISLIGA A: Langer Atem für den Aufstieg

BITBURG. Eine furiose Saison ging zu Ende. Lange Zeit stand ein Vierkampf um den Titel im Blickpunkt, den die SG Wallenborn dann doch frühzeitig für sich entschied. Auch die Rettung der SG Lambertsberg hat Märchen-Charakter.
Von unserem Mitarbeiter
MATTHIAS BAYER

Es war der 8. November des vergangenen Jahres, als die Hinrunde der Kreisliga A in der Saison 2004/2005 beendet war. Seit dem vergangenen Wochenende ist die Spielzeit nun komplett vorüber. Vergleicht man die Tabellen vom Winter 2004 und vom Frühjahr 2005, haben beide Tableaus rein gar nichts gemeinsam.

Da gibt es zunächst einmal den FC Bitburg, als Topfavorit in die Saison gestartet. Platz eins mit dem besten Torverhältnis der Liga – das war. Jetzt stehen die Bierstädter nur noch an zweiter Position hinter dem Platz an der Sonne. 51 Tore in der Hinrunde, nur 30 in der zweiten Halbserie. Ganze neun Punkte weniger als die SG Wallenborn.

Durchmarsch in der Rückrunde

Die Elf von Trainer Günter Mehles dagegen holte 33 von 39 möglichen Zählern, das 2:5 gegen den FC Bitburg am 13. Spieltag war die letzte Niederlage. Danach folgten nur noch drei Remis – zwei davon, als das Team schon längst als Meister feststand. Ebenfalls bemerkenswert: Nur fünf Gegentore ließ die Defensive der Mehles-Truppe in der Rückrunde zu – wahrlich meisterlich.

Bereits drei Runden vor Ende der Saison machte die SG Wallenborn ihr Meisterstück, der 1:0-Erfolg gegen Neidenbach bedeutete Meisterschaft und Aufstieg. "Hätte mir in der Winterpause jemand gesagt, dass wir schon Ende April Meister werden können, ich hätte ihn für verrückt gehalten", freute sich Trainer Mehles über die Entscheidung im Titelkampf.

Die zweite große Überraschung der Rückrunde kommt aus dem Tabellenkeller und heißt SG Lambertsberg. 11:33 Tore und nur magere sechs Pünktchen lautete die Minus-Bilanz bei Saison-Halbzeit. Die SGL schien schon fast abgestiegen. Doch in der Rückrunde startete die Elf von Coach Karl-Heinz Hardt eine Renaissance: 26 Punkte und 23:15 Tore machen eine Mannschaft, die bis zuletzt um den Klassenerhalt kämpfte, zur zweitbesten der Rückrunde.

Ganz anders dagegen die Stimmung beim SV Schleid: In der Vorrunde war der SVS lange Zeit das Team der Stunde, spielte sogar bis zur Winterpause um die Tabellenspitze mit, doch im Jahr 2005 folgte der Absturz. Am Ende sprang wenigstens noch der vierte Rang heraus, wenn auch mit 17 Punkten Rückstand auf Meister Wallenborn.

Eine ähnlich Aufholjagd wie die SG Lambertsberg wollte auch die SG Gönnersdorf starten. Doch die Elf konnte die acht Punkte aus der Vorrunde nicht toppen und muss somit als abgeschlagener Träger der roten Laterne den Weg in die B-Klasse antreten.

Die Gönnersdorfer werden begleitet von der SpVgg Stadtkyll, die ebenfalls aufgrund einer schwachen Rückrunde ganz unten rein gerutscht ist. Nur zwei Siege in der Rückrunde und dazu schmerzliche Niederlagen gegen direkte Konkurrenten bedeuten den Abstieg.

Aufsteiger SG Ringhuscheid startete furios in die Saison, am Ende ging der Elf aber etwas die Puste aus. Glücklicherweise sammelten die Ringhuscheider in der Hinrunde genügend Punkte, um nicht mehr ernsthaft in Gefahr zu geraten. Eine Saison geht also zu Ende, die bis weit in den Frühling von der Spannung im Auftiegskampf lebte, am Ende waren jedoch die Entscheidung frühzeitig gefallen.



Trierischer Volksfreund vom 08.05.2005

Eifel-Kreisliga A

BITBURG
. (red) Neben der SG Gönnersdorf und Stadtkyll steht auch die SG Dasburg als Absteiger fest. Ebenso wie Stadtkyll verloren die Dasburger am letzten Spieltag mit 1:4. Aber selbst bei einem Sieg in Schönecken hätte die Elf mit leeren Händen dagestanden, denn die Konkurrenz aus Koosbüsch ergatterte gegen den TuS Ahbach einen Zähler. Nach einem 0:2-Rückstand erkämpften sie sich das Remis. Nachdem Peter Gotto unmittelbar vor der Pause einen Strafstoß verschossen hatte, verwandelte Marc Reuter erst in der 83. Minute zum Anschlusstreffer. Kurz vor Ende der regulären Spielzeit traf dann Christian Hesels sogar noch zum 2:2. Trotz des 2:2-Unentschiedens ist der Klassenerhalt für die Koosbüscher aber noch nicht gesichert. Sie müssen weiter zittern und der SG Großkampen die Daumen drücken. Sollten dies aber nichts nützen und die Großkampener aus der Bezirksliga absteigen, würde das für Koosbüsch den Gang in die B-Klasse bedeuten.

Endlich gesichert ist man dagegen bei der SG Lambertsberg. Durch den 3:1-Sieg gegen Ringhuscheid konnte die Elf im Endspurt noch die drei nötigen Zähler einfahren. Den Grundstein für den Erfolg legten Uwe Ritter und Udo Gillenkirch, die ihr Team mit einem Doppelschlag kurz vor der Pause auf die Siegerstraße brachten. Für die Entscheidung sorgte dann Oliver Schilz, der in der 64. Minute zum 3:0 traf. Der Anschlusstreffer für Ringhuscheid durch Michael Hermes bedeutete nur noch Ergebniskosmetik.

Im bedeutungslosen Spitzenspiel trennten sich die SG Wallenborn und der FC Bitburg mit einem torlosen Unentschieden. Damit bewahrte der vorzeitige Meister seinen Sieben-Punkte-Vorsprung vor den Verfolgern aus Bitburg.

SG Lambertsberg - SG Ringhuscheid/Ammeldingen 3:1 (2:0)
Tore: 1:0 (43.) Uwe Ritter, 2:0 (45.) Udo Gillenkirch, 3:0 (64.) Oliver Schilz, 3:1 (68.) Michael Hermes

Stadtkyll - SG Deudesfeld/Üdersdorf 1:4 (0:4)
Tore: 0:1 (13.) Tobias Schoden, 0:2 (20.) Wolfgang Neroth, 0:3 (25.) Daniel Willems, 0:4 (35.) Tobias Schoden, 1:4 (60.) Edwin Heinzen

SG Wallenborn - Bitburg 0:0

SG Nattenheim - SG Gönnersdorf/Oberkyll 3:0 (2:0)
Tore: 1:0 (15.) Ali Neuerburg, 2:0 (16.) Sascha Tietze, 3:0 (89.) Dominik Grün

SG Koosbüsch - Ahbach 2:2 (0:1)
Tore: 0:1 (36.) Markus Groß, 0:2 (46.) Michael Mohrenhofen, 1:2 (83.) Marc Reuter, 2:2 (89.) Christian Hesels
Besondere Vorkommnisse: Peter Gotto von der SG Koosbüsch verschießt in der 44. Minute einen Foulelfmeter.

SG Schönecken - SG Dasburg/Dahnen/A/D 4:1 (1:0)
Tore: 1:0 (35.) Alexander Lenerz, 2:0 (60.) Michael Irsfeld, 2:1 (65., Handelfmeter) Oliver Dimmer, 3:1 (75.) Thomas Plein, 4:1 (88.) Christian Gitzen

Schleid - SG Neidenbach 0:1 (0:0)
Tore: 0:1 (82.) Stefan Krämer



Trierischer Volksfreund vom 06.05.2005

KREISLIGA A: Rechenspiele

BITBURG. (mab) Die SG Dasburg hat nur noch eine Chance, in der Liga zu bleiben: Ein Sieg gegen Schönecken bei einer gleichzeitigen Niederlage von Koosbüsch gegen Ahbach – und auch die Zahl der Eifel-Absteiger aus der Bezirksliga darf nicht mehr ansteigen.
An der Spitze ist alles entschieden. Schade für die Fans, da sich am letzten Spieltag Meister SG Wallenborn (1./57 Punkte) und der schärfste Verfolger, der FC Bitburg (2./50), gegenüberstehen. Doch das von vielen erhoffte "Endspiel" um die Meisterschaft war schon vor zwei Wochen Makulatur, als die SGW durch einen Sieg gegen Nattenheim die Meisterschaft perfekt machte.

Brenzlig kann es jedoch noch im Kampf um den Klassenerhalt werden: Gesucht wird die Mannschaft, die neben der SG Gönnersdorf und der SpVgg Stadtkyll den bitteren Weg in die B-Klasse antreten muss. Mögliche Kandidaten sind die SG Dasburg (12./25) und die SG Koosbüsch (11./28).

Während Dasburg im Auswärtsspiel bei der SG Schönecken (3./45) unbedingt einen Sieg braucht, um punktemäßig wenigstens mit dem Konkurrenten gleichzuziehen und ein Entscheidungsspiel um den elften Platz zu erzwingen, reicht der SG Koosbüsch zu Hause gegen den TuS Ahbach (5./37) schon ein Unentschieden, um den Klassenerhalt zu sichern – vorausgesetzt, es bleibt dabei, dass aus der Bezirksliga zwei Teams in die A-Klasse Eifel absteigen.

Sollte dagegen die SG Großkampen als drittes Team aus der Bezirksliga West absteigen, gibt es plötzlich vier Absteiger aus der A-Klasse. In diesem Falle wären auch die SG Lambertsberg (10./29) und die SG Ringhuscheid (9./31) noch nicht durch. Der Sieger des direkten Duells dieser Teams am letzten Spieltag hat den Klassenerhalt jedoch sicher in der Tasche und muss nicht Woche für Woche bange auf die Resultate in der Bezirksliga schauen.



Trierischer Volksfreund vom 28.04.2005

KREISLIGA A: Letzte Chance für beide

LAMBERTSBERG
. Die Vorgabe ist eindeutig: Der Verlierer der Begegnung zwischen Dasburg und Lambertsberg wird wohl den Weg in die B-Klasse antreten müssen. Lambertsbergs scheidender Trainer Karl-Heinz Hardt geht von einem hitzigen Duell aus.
Von unserem Mitarbeiter
MATTHIAS BAYER

In der vergangenen Woche machten sie es perfekt, die Spieler der SG Wallenborn. Der knappe 1:0-Erfolg gegen die SG Neidenbach reichte aus, um die Meisterschaft und damit den Bezirksliga-Aufstieg perfekt zu machen. Das erfolgreiche Team um ihren Trainer Günter Mehles bestreitet sein erstes Spiel als frisch gebackener Meister bei der SG Deudesfeld (6./35 Punkte).

Der FC Bitburg (2./49) hat sich durch den 3:0-Erfolg in Koosbüsch in der vergangenen Woche zumindest vorzeitig die Vizemeisterschaft gesichert. Die Truppe von Edgar Schmitt kann nun am vorletzten Spieltag gegen die SG Nattenheim (7./33) also ohne Druck aufspielen.

Der TuS Ahbach (5./37) hat noch mit zwei Siegen in den verbleibenden Partien noch die Möglichkeit, auf Rang drei zu springen, jedoch kann die Elf bei Mißerfolgen auch noch bis zu Rang sieben abrutschen. Im Heimspiel gegen die SG Schönecken (3./42) trifft die Mannschaft von Trainer Peter Decker aber auf einen Gegner, der seinerseits den dritten Platz verteidigen möchte.

Vier Mal Kampf um die Existenz

Alle weiteren Begegnungen des Spieltags stehen ganz im Zeichen des Existenzkampfes, der für die SG Gönnersdorf (14./16) endgültig verloren ist. Doch die SG Koosbüsch (12./25), am Sonntag Gast bei der SGG, steckt noch Mittel drin im Abstiegskampf und muss nach der Niederlage in Bitburg dringend Punkte sammeln, sonst folgt das Team dem Gegner eine Klasse tiefer.

Ebenfalls nur ein Sieg hilft der SpVgg Stadtkyll (13./24) beim Gastspiel in Neidenbach (8./29). Bei einer Niederlage droht der Spielvereinigung einen Spieltag vor Saisonende der Abstieg in die B-Klasse. Die Hausherren, in der vergangenen Woche unfreiwillig zum Meister-Macher geworden, sind ihrerseits noch nicht gerettet.

Auch in Ringhuscheid (9./28) ist die Situation kritisch: Der Aufsteiger hat lediglich drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Und jetzt kommt mit dem SV Schleid (4./41) ausgerechnet eine Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel, die zudem noch um Plazt drei kämpft. Und am letzten Spieltag muss die SGR zur SG Lambertsberg. Gut möglich, dass diese Partie über den Ligaverbleib beider Vereine entscheidet.

Die SG Lambertsberg (10./26) hat schon an diesem Wochenende ein echtes "Endspiel" bei der SG Dasburg (11./25). Trainer Karl-Heinz Hardt weiss um die Bedeutung der Begegnung: "Hier geht es für beide Mannschaften um sehr viel. Der Verlierer wird es schwer haben, am letzten Spieltag die Klasse noch zu halten, auch wenn alles möglich ist."

Für Hardt werden die beiden Duelle gegen Dasburg und Ringhuscheid die letzten Partien an der Seitenlinie sein, er wird den Trainerjob in Lambertsberg nach vier Jahren quittieren, egal wie die Saison ausgeht. Aber natürlich möchte sich der Coach nicht mit einem Abstieg verabschieden. "In der Partie steckt viel Brisanz, nicht nur wegen der Tabellensituation. Wir werden auf jeden Fall versuchen, unsere gute Form zu bestätigen und spielen auf Sieg, ein Unentschieden bringt meiner Meinung nach niemandem entwas."



Trierischer Volksfreund vom 24.04.2005

Eifel-Kreisliga A

BITBURG. (red) Während in der Kreisliga A nun der Aufsteiger in die Bezirksliga nach dem 1:0-Sieg der SG Wallenborn gegen die SG Neidenbach feststeht, ist die Frage nach den Absteigern noch nicht ganz so klar beantwortet. Die SG Lambertsberg und die SG Dasburg haben gestern Kampfgeist bewiesen. Die Dasburger schlugen die SG Ringhuscheid (2:1), die sich mit ihren 28 Punkten schon in Sicherheit wägte, nun aber mit den anderen Mannschaften um den Erhalt der Klasse bangen muss. Ebenfalls mit zwei Treffern gewann die SG Lambertsberg auf heimischem Rasen.

Aber nicht bei allen gefährdeten Mannschaften endete am Sonntag der Kampf gegen den Abstieg erfolgreich: Die SpVgg Stadtkyll gab sich nach einem Tor durch Schleids Mohamed Mukhtar (65.) geschlagen und bleibt mit 24 Punkten auf Platz 13.

SG Dasburg - SG Ringhuscheid/Ammeldingen 2:1 (0:0)
Tore: 0:1 (55.), 1:1 (65.) Mike Koahles, 2:1 (75.) Daniel Mayer

SG Nattenheim - SG Deudesfeld-Meisburg/Üdersdorf 1:1 (1:1)
Tore: 1:0 (8.) Dominik Grün, 1:1 (45.) Klaus Beise

SG Koosbüsch - Bitburg 0:3 (0:0)
Tore: 0:1 (76.) Mähdi Hussein, 0:2 (77.) Dominik Schubert, 0:3 (88.) Vitali Krause

SG Schönecken - SG Gönnersdorf/Oberkyll 4:2 (2:2)
Tore: 1:0 (7.) Marco Trappen, 1:1 (10.) Selle, 1:2 (20.) Brenner, 2:2 (43.) Günther Lenerz, 3:2 (60.) Marco Trappen, 4:2 (77.) Marco Trappen
Besondere Vorkommnisse: Die SG Schönecken verschießt in der 40. Minute einen Elfmeter.

SG Lambertsberg - TuS Ahbach 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 (8.) Achim Brandenburg, 2:0 (85.) Axel Rykal
Besondere Vorkommnisse: Zwei rote Karten gegen Schitz und Melles vom TuS Ahbach in der 88. Minute, eine gelb-rote Karte in der 20. Minute für Adaolphi von Ahbach

Stadtkyll - Schleid 0:1 (0:0)
Tor: 0:1 (65.) Mohammed Mukhtar

SG Wallenborn - SG Neidenbach/Malbergweich 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 (60.) Alexander Heltemes



Trierischer Volksfreund vom 17.04.2005

Eifel-Kreisliga A

BITBURG. (red) Da hatte es nach den Ergebnissen der vergangenen Wochen so ausgesehen, als ob das Titelrennen noch einmal so richtig spannend werden könnte – und da kommt die SG Burbach all denjenigen, die sich auf ein Titel-Endspiel zwischen Bitburg und Wallenborn am letzten Spieltag freuten, in die Quere. Mit 2:1 siegte die Elf von Uwe Tücks gegen die Bitburger (das entscheidende Tor erzielte Günter Lenerz in der 90. Minute) und damit dürfen sich die Wallenborner fast schon als Meister fühlen. Denn die SGW setzte sich gegen Schleid mit 2:0 durch und führt nun mit sieben Punkten Vorsprung die Tabelle an. Dieser Vorsprung dürfte ihnen an den letzten drei Spieltagen nicht mehr zu nehmen sein.

Bitburg - SG Schönecken/Burbach 1:2 (0:0)
Tore: 0:1 (48.) Günther Lenerz, 1:1 (67.) Djeladin Duda, 1:2 (90.) Günther Lenerz

SG Deudesfeld - SG Koosbüsch-Weidingen/W/H 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 (28.) Daniel Willems, 2:0 (62.) Mike Hennen

SG Neidenbach - SG Nattenheim/Fließem 1:0 (0:0)
Tor: 1:0 (70., Eigentor)

Schleid - SG Wallenborn 0:2 (0:2)
Tore: 0:1 (5.) Raphael Sopoth, 0:2 (39.) Malte Fischer

SG Ringhuscheid - SpVgg Stadtkyll 3:6 (0:6)
Tore: 0:1 (11.) Görres, 0:2 (14.) Probst, 0:3 (19.) Zapp, 0:4 (24.) Görres, 0:5 (37.) Dieter Simon, 0:6 (40.) Zapp, 1:6 (48.) Detlef Hermes, 2:6 (75.) Detlef Hermes, 3:6 (88.) Tino Schwarz
Besondere Vorkommnisse: Gelb-rote Karte in der 80. Minute gegen einen Spieler der SpVgg Stadtkyll

Ahbach - SG Dasburg 4:0 (0:0)
Tore: 1:0 (51.) Peter Klein, 2:0 (61.) Michael Mauer, 3:0 (68.) Andreas Heinz, 4:0 (73.) Markus Groß

SG Gönnersdorf - SG Lambertsberg 1:3 (1:3)
Tore: 0:1 (7.) Oliver Schilz, 0:2 (20.) Harald Ritter, 1:2 (31.) Marek Selle, 1:3 (42., Foulelfmeter) Frank Hack


Nachholspiele von Freitag, 15 April:

SG Ringhuscheid - SG Nattenheim 1:3 (1:3)
Tore: 0:1 (81.) Daniel Schilling, 0:2 (9., Foulelfmeter) Alex Neuerburg, 1:2 (30.) Tino Schwarz, 1:3 (44.) Daniel Schilling

SV Schleid - SG Lambertsberg /Waxweiler0:3 (0:0)
Tore: 0:1 (70.) Jörg Müller, 0:2 (80.) Frank Hack, 0:3 (87., Foulelfmeter) Frank Hack

SG Deudesfeld - Ahbach 2:1 (1:0)
Tore: 1:0 (35.) Mike Hennen, 1:1 (63.) Peter John, 2.1 (82.) Wolfgang Neroth



Trierischer Volksfreund vom 10.04.2005

Eifel-Kreisliga A

BITBURG
. (red) Gestern war nicht der Tag der Wallenborner SG: Weder in der Begegnung der A-Liga-Elf gegen die SpVgg Stadtkyll noch beim Spiel der Reserve in der B-Liga fielen Tore und so endete der 21. Spieltag für die SGW mit zweifachem 0:0-Remis.

Die Bitburger ließen diese Chance nicht ungenutzt und rücken nach einem 3:0-Erfolg gegen die SG Gönnersdorf bis auf drei Punkte an den Spitzenreiter heran.

Und auch Ahbach ergriff die Gelegenheit, einen Platz gut zu machen und überholte die SG Schönecken/Burbach. Denn während diese in der Partie gegen die SG Deudesfeld lediglich ein 1:1 erreichte, schaffte der TuS gegen die SG Ringhuscheid gleich vier Treffer – und das, obwohl die SG Ringhuscheid bis zum Pausentee zwei Mal in Führung gelegen hatte. Michael Mohrenhofen erzielte schließlich in der 50. Minute den Ausgleich zum 2:2 und rundete nach einem Treffer von Markus Groß (78.) das Spiel zum 4:2-Erfolg ab. Damit liegt Ahbach auf Platz vier. Dennoch trennen weitere fünf Zähler den TuS vom dritten Rang.

Bitburg - SG Gönnersdorf /Oberkyll3:0 (0:0)
Tore: 1:0 (63.) Markus Newen, 2:0 (75.) Djeladin Duda, 3:0 (76.) Markus Newen
Besondere Vorkommnisse: Tobias Brenner verschießt in der 42. Minute einen Foulelfmeter für die SG Gönnersdorf.

Ahbach - SG Ringhuscheid/Ammeldingen 4:2 (1:2)

Tore: 0:1 (12.) Thomas Norta, 1:1 (19.) Markus Groß, 1:2 (43.) Michael Hermes, 2:2 (50.) Michael Mohrenhofen, 3:2 (78.) Markus Groß, 4:1 (89., Foulelfmeter) Michael Mohrenhofen

Besondere Vorkommnisse: Gelb-rote Karte gegen einen Spieler der SG Ringhuscheid in der 80. Minute.

SG Schönecken - SG Deudesfeld-Meisburg/Ü 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 (9.) Michael Irsfeld, 1:1 (70.) Tobias Schoden

SG Lambertsberg - FC Bitburg 0:4 (0:2)

Tore: 0:1 (18.) Maid Fetai, 0:2 (25.) J. Graham, 0:3 (50.) Markus Newen, 0:4 (55., Eigentor)

SG Dasburg - SG Gönnersdorf/Oberkyll2:1 (1:1)

Tore: 0:1 (20.) Alexander Koll, 1:1 (35.) Lothar Lamberty, 2:1 (55.) Uwe Ewen

Besondere Vorkommnisse: Zwei gelb-rote Karten gegen Spieler der SG Gönnersdorf (60./80.) und eine gelb-rote Karte gegen einen Spieler der SG Dasburg in der 88. Minute. Paul Thielen von der SG Dasburg feierte am Sonntag sein 150. Spiel in der Kreisliga A.

SG Wallenborn - Stadtkyll 0:0

SG Nattenheim - Schleid 2:0 (0:0)

Tore: 1:0 (49.) Daniel Schilling, 2:0 (64.) Daniel Schilling

Besondere Vorkommnisse: Rote Karten in der 22. Minute gegen Paul Mayer vom SV Schleid und in der 38. Minute gegen Claudio Zornio von der SG Nattenheim. Schleid verschießt im Laufe des Spiels einen Foulelfmeter.

SG Koosbüsch - SG Neidenbach/Malbergweich 0:2 (0:2)

Tore: 0:1 (12.) Michael Peters, 0:2 (38.) Stefan Krämer



Trierischer Volksfreund vom 07.04.2005

KREISLIGA A : "Haben sonst hier nichts verloren"

DASBURG. Im Kampf um den Klassenerhalt ist noch keiner abgeschrieben. Aber noch rund ein halbes Dutzend Teams muss sich Sorgen machen. Mitten drin: die SG Dasburg.
Von unserem Mitarbeiter
JOHANNES AUMÜLLER



So ein Bild wollen die Dasburger gar nicht sehen: Tobias Brenner vom kommenden Dasburger Gegner Gönnersdorf jubelt über ein Tor.
Foto: Hans Krämer




 

Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache: Platz zwölf in der Tabelle, zuletzt 1:5 gegen Bitburg, die SG Dasburg steckt mitten im Abstiegskampf. Dessen sind sich die Verantwortlichen auch mehr als bewusst. "Wir müssen aufpassen, dass nicht die Teams aus dem unteren Tabellen-Mittelfeld regelmäßig punkten und wir dann zu den drei abgeschlagenen Mannschaften gehören", erklärt Trainer Gerhard Kauth.

Doch in dieser klaren Ausgangsposition gibt es auch noch Positives. Vor allem den Spielplan: Die SG Dasburg spielt noch vor heimischem Publikum gegen die ebenfalls stark abstiegsgefährdeten Mannschaften aus Gönnersdorf und aus Lambertsberg, tritt in einem Nachholspiel auswärts bei der noch nicht geretteten SG Neidenbach an und trifft auf zwei Mannschaften, die sich schon jenseits von Gut und Böse befinden und daher vielleicht nicht mehr mit der allerletzten Konzentrationzu Werke gehen (Burbach und Ahbach). Von daher weiß Kauth – und weiß die Mannschaft von Kauth: Die SG Dasburg kann den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen.

Zumindest einen Trumpf hat Kauth im Ärmel. Im Gegensatz zu vielen anderen Kontrahenten und auch im Gegensatz zu den Dasburger Spielen in den vergangenen Wochen kann die Kauth-Truppe die entscheidenden Begegnungen in Bestbesetzung bestreiten. "Am vergangenen Sonntag gegen Bitburg fiel Manfred Heinisch verletzt aus, fehlte natürlich an allen Ecken und Enden. Aber am Sonntag ist er wieder dabei und ich habe meine Wunschformation beisammen", freut sich Kauth.

Im Spiel gegen die SG Gönnersdorf soll der erste Sieg zum Erreichen des Unternehmens "Liga-Verbleib" erreicht werden. Kauth macht gar keinen Hehl daraus, dass er von seiner Elf drei Zähler erwartet. Kauth: "Wir müssen gewinnen. Sonst haben wir hier in dieser Liga nichts verloren." Gleichwohl weiß er um die Stärken des Gegners. "Spielerisch stark und vorne mit zwei schnellen Spitzen", lautet seine Einschätzung.



Trierischer Volksfreund vom 03.04.2005

SPIEL DES TAGES: Flaschen auf der Verliererstraße

BIRGEL
. Die Situation für die SG Gönnersdorf wird immer bedrohlicher. Nach der Niederlage gegen Ahbach bleibt die Elf von Jürgen Kotz weiter Schlusslicht.
Von unserem Mitarbeiter
DIRK HAUBRICHS



Tobias Brenner, Dauerrenner: Gönnersdorfs Angreifer (Mitte) erzielte im Spiel seiner SG gegen Ahbach das 1:0. Doch am Ende siegte der TuS 3:1. Foto: Hans Krämer




 

Bei der SG Gönnersdorf hat man derzeit mit einigen Problemen zu kämpfen. Zunächst einmal sind da die vielen Flaschen. Gemeint sind nicht etwa die Spieler, die von ihrem Trainer Jürgen Kotz in Trappatoni-Manier beschimpft würden, sondern tatsächlich leeres Pfandgut, das in letzter Zeit auf dem Sportplatzgelände in Birgel liegen gelassen wird. Mit Hilfe eines Plakates ("Muss das sein?") wollen die Verantwortlichen nun Abhilfe schaffen. Ob sich die Umweltsünder so bekehren lassen, ist fraglich. Ähnlich ungewiss ist die sportliche Zukunft der Gönnersdorfer, zumal sich Flaschen einfacher sammeln lassen als Punkte.

Das musste die Kotz-Truppe auch am Samstag wieder zur Kenntnis nehmen. Trotz einer 1:0-Pausenführung stand man am Ende wieder mal mit leeren Händen da. In einer schwachen Partie waren die Platzherren zwar durch einen Freistoß von Tobias Brenner in Führung gegangen, aber "durch Stellungsfehler", wie Kotz später monierte, "haben wir uns selbst auf die Verliererstraße gebracht und dadurch eine unnötige Niederlage kassiert." Tatsächlich wäre gegen Ahbach zumindest ein Punkt drin gewesen, denn auch die Elf von Peter Decker agierte über weite Strecken harmlos. Folgerichtig fiel auch der erste Gäste-Treffer nach einer Standardsituation. In der 56. Minute konnte Peter John nach einer Ecke weitgehend unbedrängt zum 1:1 einköpfen. Zehn Minuten später schloss Michael Morenhoven einen ausgedehnten Frühlingsspaziergang durch die Gönnersdorfer Defensive zur 2:1-Gästeführung ab.

Nach einem ansonsten erlebnisarmen Verlauf sorgte wenigstens die Schlussphase für Aufregung. Zunächst sah Dogryul die rote Karte, nachdem er sich gegenüber einem Mitspieler im Ton vergriffen hatte (81.). Die Gäste nutzten die numerische Überlegenheit, um durch Dennis Krypa auf 3:1 zu erhöhen (86.). Nur 50 Sekunden späterverpasste Marek Selle die Chance, noch einmal für Spannung zu sorgen, als er einen Foulelfmeter über das Tor jagte.

Nach dem Abpfiff war auf den ersten Blick nicht zu erkennen, welches Team das Spiel gewonnen hatte. Von überschwänglicher Freude konnte bei den Ahbachern keine Rede sein. Dies ist auch kaum verwunderlich, schließlich blieb die Elf in dieser Spielzeit hinter den (eigenen) Erwartungen zurück. Vom Ziel, um den Aufstieg mitzuspielen musste man sich unlängst verabschieden. Nun geht es für die Ahbacher darum, "die Saison vernünftig zu Ende zu bringen." Im Sommer wird Decker den Verein verlassen.

Anders gestaltet sich die Situation in Gönnersdorf. Zwar konnte man auch hier die eigenen Ziele (Platz sechs) nicht erfüllen, sondern steht sogar auf dem letzten Platz. Dennoch wird Jürgen Kotz Coach bleiben und auch der mögliche Abstieg wäre kein Drama: "Wir werden natürlich alles versuchen, um in der Klasse zu bleiben. Aber wenn es nicht klappt, werden wir das als Chance sehen. Manchmal ist ein Abstieg auch nützlich, um einen Schnitt zu machen." Der Abstieg wäre also kein Problem, bleibt nur noch die Sache mit den Flaschen.

SG Gönnersdorf: Schmieding – Dick, Dogryul, Helfen – Malburg, Dreisen, Wassong (46. Koll), Selle, Leuwer (46. Hillesheim) – Brenner, Godknecht (75. Staudenmeyer)

TuS Ahbach: Schmitz – Heinz, M. Mauer, Mastiaux (90. Uedelhoven) – Krypa, Adolphi, Nelles, D. Mauer (46. Runge), John – Groß, Morenhoven

Tore: 1:0 (45.) Brenner, 1:1 (56.) John, 1:2 (66.) Morenhoven, 1:3 (86.) Krypa

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Dogryul (81.).

Z: 80 – SR: Torsten Schlösser (Burbach)



Trierischer Volksfreund vom 03.04.2005

Eifel-Kreisliga A

BITBURG. (red) Im Titelrennen haben sich die Ausgangspositionen etwas verändert. Der SV Schleid dürfte nach dem 1:1-Unentschieden gegen die SG Koosbüsch und mit nun acht Zählern Rückstand auf den Tabellenführer SG Wallenborn nicht mehr auf den Thron schielen. Nach der Führung durch Muktar sorgte Eppers für den 1:1-Endstand.

Auch für die Bitburger (5:1-Kantersieg gegen die SG Dasburg) wird es sehr schwierig, wenn die Wallenborner weiterhin so konstant auftreten wie in den vergangenen Wochen und vor allem wenn weiterhin ihr Top-Torjäger Peter Krawietz Tore wie am Fließband produziert. Schon am vergangenen Sonntag waren ihm drei Treffer gelungen, vorgestern in Ringhuscheid waren es erneut drei. Der Vorsprung des Spitzenreiters beträgt bei noch sechs ausstehenden Partien sechs Punkte. Für die Bierstädter dürfte es deshlab zunächst darum gehen, den zweiten Platz vor dem SV Schleid zu sichern.

Im Tabellenkeller punkteten zwei Mannschaften dreifach: Zum einen die SG Neidenbach, die sich mit 3:0 gegen die SG Schönecken durchsetzte und den Hoffnungen des "ewigen Zweiten" auf eine Position unter den ersten Drei einen Dämpfer versetzte, zum anderen die SpVgg Stadtkyll, die gegen Nattenheim mit 2:1 gewann. Der entscheidende Treffer für die SpVgg fiel erst zwei Minuten vor Schluss, als Sascha Krumpen einen Foulelfmeter verwandelte. Gönnersdorf, Lambertsberg und Dasburg hingegen verloren und mussten mit ansehen, wie der Abstand aufs rettende Ufer sich weiter vergrößerte. Die Koosbüscher mit ihrem überraschenden Punktgewinn in Schleid und die Deudesfeler mit ihrem 2:0-Erfolg gegen Lambertsberg setzten sich noch ein wenig von der Gefahrenzone ab.

SG Neidenbach - SG Schönecken/Burbach 3:0 (1:0)

Tore: 1:0 (15.) Christian Oliver, 2:0 (75.) Michael Peters, 3:0 (85.) Alexander Heinz

Schleid - SG Koosbüsch 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 (27.) Mohammed Muktar, 1:1 (51.) Harald Eppers

Stadtkyll - SG Nattenheim/Fließem2:1 (0:0)

Tore: 0:1 (50.) Dominik Grün, 1:1 (69.) Thomas Zapp, 2:1 (88., Foulelfmeter) Sascha Krumpen

SG Ringhuscheid - SG Wallenborn/Stadtfeld 0:4 (0:0)

Tore: 0:1 (60.) Peter Krawietz, 0:2 (72.) Peter Krawietz, 0:3 (74.) Fischer, 0:4 (84.) Peter Krawietz

Gönnersdorf - Ahbach 1:3 (1:0)

Tore: 1:0 (45.) Brenner, 1:1 (56.) John, 1:2 (66.) Morenhoven, 1:3 (86.) Krypa

Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Dogryul wegen Meckerns in 81. Minute.

Bitburg - SG Dasburg 5:1 (1:0)

Tore: 1:0 (5.) Markus Newen, 2:0 (64.) Michael Neuerburg, 3:0 (70.) Djeladin Duda, 3:1 (76., Foulelfmeter) Uwe Ewen, 4.1 (83., Handelfmeter) Pablo Graham, 5:1 (87.) Djeladin Duda

SGDeudesfeld - SG Lambertsberg/Waxweiler/P/O 2:0 (1:0)

Tore: 1:0 Daniel Willems, 2:0 Kenji Bernhöft



Trierischer Volksfreund vom 25.03.2005

KREISLIGA A : Diederichs und die Dreißiger

DEUDESFELD. Direkte Duelle um den Klassenerhalt: Auf die SG Deudesfeld warten momentan nur Duelle mit ebenfalls gefährdeten Mannschaften. Am vergangenen Sonntag Dasburg (5:1-Sieg), heute Gönnersdorf, nächste Woche Lambertsberg.
Von unserem Mitarbeiter
JOHANNES AUMÜLLER

34 – das ist die entscheidende Zahl. Wer 34 Punkte auf seinem Konto hat, der kann sich sicher fühlen. Das sagt zumindest Kurt Diederichs, Trainer der SG Deudesfeld. 34 Punkte – die hat seine Mannschaft noch nicht gesammelt. Noch lange nicht. Zehn Zähler weniger hat sie auf der Haben-Seite und damit für die kommenden Spiele einen eindeutigen Auftrag: punkten, punkten, punkten. Noch acht Begegnungen sind zu bestreiten, die Deudesfelder müssten also jedes zweite Spiel gewinnen (einmal reicht ein Remis), um die Marke des Trainers zu erreichen.

Das wird nicht ganz einfach, denn unter diesen acht Partien sind auch die Duelle mit der SG Schönecken oder der SG Wallenborn, also dem Tabellevierten und dem Tabellenführer. Das Gros der Beute muss Deudesfeld also in anderen Spielen einfahren: heute zum Beispiel, gegen die SG Gönnersdorf, die mit nur 13 Zählern momentan das Schlusslicht der Tabelle bildet; oder auch nächste Woche, gegen die SG Lambertsberg, die nur unwesentlich besser dasteht als die Gönnersdorfer.

Das Gastspiel beim Ex-Trainer

Diederichs legt die Messlatte aber gar nicht zu hoch. "Wir wollen zumindest einen Punkt holen", nennt der Coach das Ziel für das Spiel, das für einige seiner Mannen ein besonderes ist. Denn auf der Gegenseite coacht mit Jürgen Kotz ein Trainer, der vor Kurt Diederichs bei der SG Deudesfeld an der Seitenlinie stand. Auf alle Akteure kann er dabei aber nicht zurückgreifen. Tobias Schoden fällt aus, ebenso Christian Schmitz, ebenso Michael Schmitt.

33 – das ist die entscheidende Zahl. Wer erst 33 Gegentreffer hat, der hat eine gut Abwehr. Rein statistisch gesehen zumindest eine bessere als die SG Schönecken. Und die Statistik wird mit einem kleinen Trick noch schöner für die Deudesfelder Hintermannschaft. Denn 14 der 33 Gegentreffer hat sie gegen den FC Bitburg kassiert. Macht also nur 19 Gegentore in den restlichen Auftritten, das ist ein absoluter Liga-Spitzenwert. "Die Abwehr ist unsere Stärke", erklärt daher auch Diederichs.

In der Offensiv-Abteilung hingegen gibt’s den ein oder anderen Mangel. Erst 29 Treffer hat die SG bislang erzielt. Doch Diederichs erhofft sich in den kommenden Wochen eine deutliche Änderung dieses Wertes. Und das hängt eng mit dem Namen seines Spielmachers Kenji Bernhöft zusammen, der seit kurz vor der Winterpause wieder Regie führt in der Deudesfelder Offensive. "Mit ihm sind wir schwerer auszurechnen", erklärt Diederichs.

In erster Linie blicken die Deudesfelder heute natürlich auf ihr Spiel gegen die SG Gönnersdorf. Doch auch eine andere Partie hat einen besonderen Reiz für die Diederichs-Elf, denn es gibt mit dem Spiel zwischen der SG Lambertsberg und Stadtkyll noch ein weiteres direktes Duell zwischen zwei gefährdeten Mannschaften.



Trierischer Volksfreund vom 20.03.2005

Eifel-Kreisliga A

BITBURG
. (red) Endlich aus der Winterpause, geht das Rennen um Platz eins in der Eifel Kreisliga A weiter – und auch weiterhin setzt sich das Spitzentrio bestehend aus der SG Wallenborn, dem FC Bitburg und dem SV Schleid vom Rest der Tabelle ab.

Die SG Wallenborn/Stadtfeld kann zwar noch auf einen Puffer von drei Zählern blicken, der FC Bitburg weicht dem Tabellenführer jedoch nicht von der Seite. Denn während sich die SGW im Spiel gegen die SG Nattenheim sich knapp vor Ende den Sieg durch Malte Fischers Treffer zum 2:1 (88.) sicherte, endete die Partie des FC Bitburg, der gegen den TuS Ahbach antrat, mit einem klaren 3:0-Erfolg für den FC Bitburg.

Ringhuscheider drehen das Spiel

Als Letzter im Bunde des Dreierfelds an der Spitze schaffte der SV Schleid im direkten Duell mit der SG Schönecken den 2:1-Sieg und konnte so die SG Schönecken auf vier Punkte Abstand abschütteln –

und das, obwohl die SGS lange in Führung lag (siehe "Spiel des Tages").

Licht im Dunkeln gab es für das ehemalige Tabellenschlusslicht SG Lambertsberg: Auf dem heimischen Rasen gelang der SG Lambertsberg in der Begegnung mit der SG Neidenbach der langersehnte Sieg (1:0) und damit der Sprung auf Platz 13.

Die meisten Tore fielen gestern bei der Partie SG Gönnersdorf gegen die SG Ringhuscheid: Die Gäste drehten in den letzten Minuten noch das Spiel und besiegten das neue Tabellenschlusslicht mit 5:4.

SG Gönnersdorf - SG Ringhuscheid/Ammeldingen 4:5 (3:3)
Tore: 0:1 (5.) Eric Schmiz, 0:2 (8.) Eric Schmitz, 1:2 (12.) Alex Deisen, 2:2 (25.) Marco Godknecht, 2:3 (30., Eigentor), 3:3 (44.) Eric Schmitz, 4:3 (73.) Marco Godknecht, 4:4 (80.) Manfred Hamper, 4:5 (88.) Detlef Hermes

SG Dasburg - SG Deudesfeld - Meisburg/Ü1:5 (0:4)
Tore: 0:1 (10.) Schindele, 0:2 (20.) Schindele, 0:3 (25.) Bernd Höfer, 0:4 (40.) Schoden, 1:4 (65.) Heinich, 1:5 (90.) Beise

Ahbach - Bitburg 0:3 (0:1)
Tore: 0:1 (19.) Markus Lehnen, 0:2 (50.) Pablo Graham, 0:3 (82.) Waldemar Waslekov

SG Nattenheim - SG Wallenborn/Stadtfeld 1:2 (1:0)
Tore: 1:0 (35.) Patrick Neuerburg, 1:1 (47.) Malte Fischer, 1:2 (88.) Malte Fischer
Besondere Vorkommnisse: Rote Karte gegen Sascha Tietze von der SG Nattenheim in der 40. Minute.

SG Koosbüsch - SpVgg. Stadtkyll 2:0 (1:0)
Tore: 1:0 (14.) Jens Eppers, 2:0 (81.) Stefan Servatius

SG Lambertsberg - SG Neidenbach/Malbergweich 1:0 (1:0)
Tor: 1:0 (7.) Uwe Ritter



Trierischer Volksfreund vom 17.03.2005

KREISLIGA A: Ein Neuer, den schon alle kennen

RINGHUSCHEID
. Die Verantwortlichen der SG Ringhuscheid/Ammeldingen können mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden sein. Aber noch hat die Mannschaft den Klassenerhalt nicht sicher. Mit einem Sieg am Sonntag gegen Gönnersdorf wäre sie die größten Sorgen aber los.
Von unserem Mitarbeiter
JOHANNES AUMÜLLER

17 Spieltage sind absolviert, noch neun warten auf die Mannschaften der Kreisliga A. Und die meisten Blicke zieht sicherlich der Titelkampf auf sich, in dem noch ein Quartett beste Chancen hat. Wallenborn, Bitburg, Schleid und Schönecken schauen noch ganz nach oben – die Verantwortlichen der SG Ringhuscheid eher auf die Abstiegsränge. Momentan liegt die SG zwar noch auf einem einstelligen Tabellenplatz, aber der Abstand nach unten ist gering, gerade mal fünf Punkte trennen sie vom Tabellenelften. Während sich die Verantwortlichen der SG Ringhuscheid jedoch schon vor der Saison mit dieser Konstellation beschäftigt hatten, ist das Abschneiden des kommenden Gegners aus Gönnersdorf eher überraschend. Bezirksliga-Absteiger, hoch gehandelt – aber herausgekommen ist bislang nur der 13. Platz, da bedarf es in der Rückrunde einer enormen Anstrengung.

Verletzte bereiten Verantwortlichen Sorgen

Andererseits hat Ammeldingens Vorsitzender Hubert Norta aber aus eben diesem Grund Respekt vor der Partie am Sonntag. "Ich spreche nicht gerne von Kellerduell", erklärt er: "Aber wenn wir verlieren, stecken wir unten drin." Denn ebenso wie in den Kampf um die Tabellenspitze sind auch in den Kampf um den Klassenerhalt noch einige Mannschaften involviert. An das Hinspiel haben die Ringhuscheider Kicker gute Erinnerungen: Da gewannen sie gegen Gönnersdorf, und auf ihren Vorsitzenden Hubert Norta machte der Bezirksliga-Absteiger auch keinen allzu guten Eindruck. Aber er warnt: "Man weiß nie, wie diese Mannschaften aus der Winterpause kommen."

Dass die Spielgemeinschaft aus Ringhuscheid und Ammeldingen auch in der kommenden Spielzeit noch in der Kreisliga A antritt, ist übrigens Aufgabe eines neuen Mannes. Detlef Maiers, dessen Vertrag über den Sommer hinaus nicht verlängert werden sollte, verließ im Winter die Kommandobrücke, sein Nachfolger wurde Norbert Mohr. Dieser ist in Ringhuscheid ein alter Bekannter: Schließlich arbeitete er dort bereits vor drei Jahren schon einmal als Trainer.

Während sich also auf der Trainerbank Wichtiges getan hat, ist es im Spielerkader ruhig geblieben. Keine Neuzugänge, keine Abgänge – die Mannschaft, die vor der Winterpause zur Verfügung stand und ein für Ringhuscheider Ansprüche recht ordentliches Abschneiden erspielte, muss also für die Sicherung des Klassenerhalts sorgen. Aber die ein oder andere Einschränkung kommt dann doch hinzu. "Wir haben im Moment noch fünf Verletzte, hoffentlich werden bis Sonntag noch zwei bis drei aus diesem Quintett fit", berichtet Norta.



Trierischer Volksfreund vom 17.02.2005

KREISLIGA A: Die Liga setzt auf den FC Bitburg

BITBURG
. Wer wird Meister? Wer steigt ab? Wo landet ihr Verein? Der TV fragte nach bei den 14 Vereinen der Kreisliga A.
Von unserem Mitarbeiter
MATTHIAS BAYER

TuS Ahbach: Peter Decker, Trainer: "Meister sollte der FC Bitburg werden, allerdings hat auch Wallenborn noch Chancen. Die Mannschaften, die derzeit unten stehen, werden ihre Probleme haben, die Klasse noch zu halten. Wir wollen uns in dieser bisher enttäsuschenden Saison noch verbessern."

FC Bitburg: Edgar Schmitt, Trainer: "Wenn wir unsere Abwehr in den Griff bekommen, werden wir Meister, wenn nicht, dann der SV Wallenborn. Auch die weiteren Verfolger sind noch nicht abgeschlagen. Der Abstieg wird mindestens so spannend. Die halbe Liga wird noch um den Klassenerhalt kämpfen müssen."

SG Burbach/Schönecken: Ralph Schaak, Vorsitzender des SV Burbach: "Wir werden Dritter werden, so wie es schon fast Tradition ist. Vor uns werden Wallenborn und Bitburg liegen. Lambertsberg und Gönnersdorf werden wohl leider absteigen müssen, auch Neidenbach ist noch nicht gerettet."

SG Dasburg: Erwin Pütz, Vorsitzender des SV Daleiden: "Unser Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Der FC Bitburg hat wohl die größten Chancen auf die Meisterschaft, beim Abstieg will ich mich nicht festlegen. Wir wollen aber nichts damit zu tun haben."

SG Deudesfeld: Kurt Diederichs, Trainer: "Die Meisterschaft wird sich zwischen Bitburg und Wallenborn entscheiden. In der Zwei-Klassen-Gesellschaft der Kreisliga A werden sich aus den Zweiten Sieben die Absteiger herauskristallisieren. Unser Ziel bleibt weiterhin Platz acht."

SG Gönnersdorf: Jürgen Kotz, Trainer: "Meister wird der SV Wallenborn. Dies ist die ausgeglichenste Mannschaft. Es sind noch mindestens sechs Mannschaften im direkten Abstiegskampf verstrickt. Durch unsere Verletzenmisere wird es sehr schwer für uns, die Klasse zu halten. Wir versuchen aber dennoch alles, um drin zu bleiben."

SG Nattenheim: Karlheinz Köhler, Trainer: "Ich sehe ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Wallenborn und dem FC Bitburg. Beide Teams haben das Zeug zur Meisterschaft. Die Mannschaften, die jetzt unten stehen, werden die Absteiger unter sich ausmachen. Wir wären absolut zufrieden damit, Platz sechs zu behaupten."

SG Neidenbach: Gerhard Klink, Trainer: "Die Meisterschaft wird zwischen Wallenborn und Bitburg entschieden. Die beiden sind bisher die konstantesten und kompaktesten Mannschaften. Wir wollen so schnell wie möglich nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Ab Platz sieben sind alle Mannschaften noch gefährdet."

SV Schleid: Jörg Bures, Trainer: "Ich denke, dass der FC Bitburg oder die SG Wallenborn das Rennen machen werden. Für den SVS wäre ich schon mit einem Platz unter den ersten Sieben zufrieden. Für Lambertsberg und Gönnersdorf wird es schwer werden, die Klasse zu halten, verloren ist aber noch gar nichts, zu ausgeglichen ist die Liga."

SpVgg Stadtkyll: Matthias Klünter, Trainer: "Der Abstiegskampf ist in dieser Spielzeit genau so offen wie die Meisterschaft. Der FC Bitburg hat wohl das größte Potenzial nach oben, wir wollen versuchen, die Klasse mit allen Mitteln halten. Ich gehe auch davon aus, dass wir dieses Ziel erreichen."

SG Wallenborn: "Wir sind vorne. Also wollen wir auch bis zum Ende der Saison oben mitspielen. Was dann dabei herausspringt, werden wir sehen. Ich wünsche zwar keinem den Abstieg, es wird allerdings für Gönnersdorf und eventuell auch für die SG Dasburg sehr schwer werden. Lambertsberg hat die personellen Probleme wohl überwunden. Ich bin überzeugt, die SGL wird sich retten."

SG Koosbüsch: Werner Eppers, Vorsitzender SV Koosbüsch: "Wir wollen einen Platz im gesicherten Mittelfeld erreichen. Ich gehe davon aus, dass der FC Bitburg Meister wird und die Mannschaften, die derzeit unten stehen, auch Probleme bekommen werden."

SG Ringhuscheid: Detlef Maiers, Trainer: "Aufsteigen wird die SG Wallenborn, da das Team beständig ist und sich gut verstärkt hat. Ich hoffe, Lambertsberg packt den Klassenerhalt. Es wird aber genauso schwer wie für Gönnersdorf und Stadtkyll. Wir hoffen, Platz sieben zu halten."

SG Lambertsberg: "Ich denke, der FC Bitburg wird sich einen packenden Kampf mit der SG Wallenborn liefern, wobei ich eher zum FCB tendiere. Wenn wir an die Leistungen von vor der Winterpause anknüpfen könnnen, bin ich frohen Mutes, dass wir den Klassenerhalt packen werden. Ansonsten sind noch sechs weitere Mannschaften gefährdet, abzusteigen."



Trierischer Volksfreund vom 10.02.2005

KREISLIGA A: SG Wallenborn rüstet zur Jagd

BITBURG. Das Wechselkarussel stand auch während der Winterpause nicht still. Einige Vereine sind zwar mit dem bestehenden Kader zufrieden, doch andere rüsteten nochmal auf.
Von unserem Mitarbeiter
MATTHIAS BAYER

Die SG Wallenborn will in der Rückrunde nochmal angreifen: Gleich drei Neuzugänge präsentiert Trainer Günter Mehles. Der prominenteste davon ist sicherlich Jan Diederichs, der vom SV Ulmen nach Wallenborn kommt. "Er wird die Mannschaft mit seiner enormen Erfahrung sicher nach vorn bringen", hofft der Vorsitzende des Vereins, Klaus Becker. Dazu kommen mit Lukas Ksiezopolski und Benjamin Duckart zwei weitere Akteure zum Team dazu.

Ebenfalls zugeschlagen hat die SG Nattenheim - allerdings eher für die Zukunft. Mit Christian Link, Martin Gablan und Ralf Lentges kommen drei Spieler, die die Zukunft des Vereins mitgestalten sollen. "Wir haben über diese Saison hinaus gedacht", erklärt Willi Neuerburg.

Ebenfalls sehr schwer wird die SG Neidenbach den Abgang von Torjäger Andreas Klink zum FSV Salmrohr zu spüren bekommen. "Klar wird er der Mannschaft fehlen. Er hat ja die meisten Tore für uns erzielt", trauert Coach Gerhard Klink dem verlorenen Sohn hinterher. "Jetzt müssen wir über eine mannschaftliche Geschlossenheit versuchen, Andreas zu ersetzen".

TuS Ahbach: Zugänge: Thomas Mastiaux (reaktiviert), Thomas Schmitz (Kreis Adenau). Abgänge: keine.

FC Bitburg: Zugänge: Maid Tesfai (SG Dörbach), Abgänge: keine.

SG Schönecken: Zugänge: keine, Abgänge: Mark Schnell (SV Lasel).

SG Dasburg: Zugänge: keine, Abgänge: keine.

SG Deudesfeld: Zugänge: Björn Steinhoff (Auslandsaufenthalt beendet), Martin Schenk (reaktiviert), Abgänge: Peter Schottes (SV Neroth).

SG Gönnersdorf: Zugänge: keine, Abgänge: Adnan Sozusoglu (SV Roth-Kalenborn).

SG Nattenheim: Zugänge: Christian Link, Martin Gablan (SV Rittersdorf), Ralf Lentges (FC Metterich), Abgänge: keine.

SG Neidenbach: Zugänge: keine, Abgänge: Andreas Klink (FSV Salmrohr).

SV Schleid: Zugänge: keine, Abgänge: Stefan Anschütz (SV Welschbillig), Stephan Grengs (Amerika-Aufhalt).

SpVgg Stadtkyll: Zugänge: keine, Abgänge: keine.

SG Wallenborn: Zugänge: Jan Diederichs (SV Ulmen), Lukas Ksiezopolski (PSI Yurdumspor/Köln), Benjamin Duckart (eigene Jugend), Abgänge: keine.

SG Koosbüsch: Zugänge: Michael Eppers (eigene Jugend), Abgänge: keine.

SG Ringhuscheid: Zugänge: keine, Abgänge: keine.

SG Lambertsberg: Zugänge: keine, Abgänge: keine.



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